Zu Besuch in Berlin: Kochworkshop im Meininger Hotel Humboldthaus

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An sich bin ich nicht unbedingt eine Freundin der Hauptstadt. Zu groß, zu laut, zu Möchtegern-Hipster-Alternativ. Aber ich koche gerne. So richtig, richtig gerne. Und wenn man mich zum Kochen einlädt, auch wenn es in Berlin stattfindet ;), da sage ich nicht nein. Also verstaute ich meine Abneigung für Berlin in der hintersten Ecke meiner Gehirnwindungen und machte mich auf den Weg in die Hauptstadt, um ein paar Nächte im Meininger Humboldthaus zu verbringen.

Was das Meininger so genau ist, damit tue ich mich etwas schwer. Ist es ein Hostel oder doch eher ein Hotel? Schwer zu sagen. Es ist modern, ordentlich und die Einrichtung ist zwar eher schlicht gehalten, aber dafür hochwertig und schick. Es gibt weiche, bequeme Bettwäsche und ein gemütliches, nicht durchgelegenes Bett. Während ich in einem Privatzimmer untergebracht war, so zieht das Meininger mit seiner Top-Lage (direkt an der U-Bahn, 5min fußläufig zur Museumsinsel) auch viele Backpacker an, die die günstigeren Mehrbettzimmer bevorzugen. Ich glaube das Meininger ist das Hostel 2.0 – moderne Hotelstandards, aber neben Einzel- und Doppelzimmern auch mit Mehrbettzimmern ausgestattet. So kann jeder für sich entscheiden, was eher dem Budget und den Reiseplänen entspricht. ;)Meininger Humbolthaus Berlin Einzelzimmer

Ein besonders cooles Detail ist die Designtapete, die jedes Zimmer einzigartig macht:

Meiniger Hotel Humbolthaus Berlin Designtapete

Nun war ich aber nicht zum Schlafen, sondern zum Kochen im Meininger Humboldthaus. Gästeküchen in Hostels sind an sich ein Ort, der mich nicht sonderlich anzieht – meistens sieht es dort aus wie kurz nach einem Bombeneinschlag und mehr als dort mal ein Brot schmieren oder Wasser kochen kann ich nicht mit Appetit machen. Die Gästeküche im Meiniger war erfreulicherweise aber tiptop ordentlich und aufgeräumt, die Lebensmittel sortiert und gelabelt. Und die Rezepte, die ich gemeinsam mit meinen Bloggerkollegen Julia von notyourcomfortzone und Daniel von Gastro L.E. ausprobieren durfte, waren wirklich 100% hostel- und reisetauglich: Sommerlicher Mangosalat, Couscoussalat und Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse.

Meininger Hotel Humboldthaus Gästeküche

Wir haben geschnibbelt, gerüht, geschüttelt und geschält – und dabei vor allem auch viel, viel gelacht. Zwischendurch “probierten” wir immer wieder…und wieder…und wieder… *räusper* … Köche müssen ja schließlich wissen, was sie zusammenkochen! ;) Am Ende waren drei köstliche Gerichte entstanden, die wir in gemütlicher Runde verspeisten. Mein Hightlight war aber definitiv der Mangosalat – eigentlich mit Rucola gemacht, ich finde ihn jedoch mit gemischtem Blattsalat besser. Ein sommerlicher Genuss und so einfach!

 Zum Vergrößern Bild anklicken. :)

– Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Meininger Hotels. Diesbezügliche Infos zu Transparenz und Ehrlichkeit findest du hier. -

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6 Responses

    • Herumtreiberin

      Irgendwie tippt sich der Name “Humboldt” bei mir so schnell, dass meine Finger das “d” verschlucken. Im Text hatte ich die Vertipper alle ausgemerzt, aber die Überschrift übersehen…doof. :D Danke für den Hinweis!

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