Unterwegs nach Norwegen – Tag 1 auf der Costa Fortuna

Spät ist es geworden, bis ich das Internet nun endlich zum Laufen gebracht habe und auch die Zeit zum Bloggen vorhanden ist. Ansich hatte ich nie den großen Drang einmal auf Kreuzfahrt zu gehen – Schiffe hatten mich noch nie so gereizt, noch weniger, wenn sie so viele Menschen beherbergen. Aber man soll ja stets offen für Neues sein und so habe ich das Abenteuer Kreuzfahrt begonnen. ;)

Gestern war meine Mutter schon mit dem Zug bei mir in Bremen angekommen, denn unser Flug ging heute bereits um 10 Uhr. Die Flüge mit KLM nach Amsterdam und von dort weiter nach Kopenhagen waren schnell, unproblematisch und vor allem sehr kurzweilig. So landeten wir nach zwei wirklich kurzen Flügen in Kopenhagen und wurden dort noch weit vor der Gepäckausgabe von Costa-Mitarbeitern in Empfang genommen. Am Gepäckband wartete dann bereits die nächste Mitarbeiterin, half und mit dem Gepäck und brachte uns nach draußen zum Shuttle, das uns zum Schiff brachte. Dort mussten wir zunächst in einer Wartehalle Platz nehmen, durften aber nach ca. 30min auf die Costa Fortuna einschiffen.

Costa Kreuzfahrt

Costa Wartehalle im Kopenhagener Hafen

Costa Wartehalle im Kopenhagener Hafen

Nach etwas Chaos und Drängelei an den vollkommen überlasteten Aufzügen schafften wir es dann zu unserer Kabine auf Deck 9, wo wir nach wenigen Minuten von einem Crew-Mitglied persönlich begrüßt wurden, das uns Safe, Heizung und andere Details der Kabine erklärte. Die Kabine selbst gefällt mir überraschend gut: Auch wenn es eine (fensterlose) Innenkabine ist, so ist sie dennoch schön und gemütlich ausgestattet. Die Kabine war wirklich sehr sauber, ordentlich und die Möbel sind in einem guten Zustand (kaum Gebrauchsspuren, keine abgewetzten Teppiche, keine durchgelegenen Matratzen usw).

Innenkabine

Innenkabine

Nach der ersten Besichtigung unserer Kabine wurde es Zeit für den Emergency Drill – eine vorgeschriebene Sicherheitsübung, die und für den Fall einer Evakuierung des Schiffes mit den Abläufen vertraut machen soll. Dazu mussten wir in Schwimmwesten aus den Kabinen zum Sammelpunkt laufen, dort wurden wir dann abgezählt und in Gruppen sortiert. Frauen und Kinder vorne, Männer dahinter. Etwas mulmig wurde mir bei dieser Übung schon, auch wenn sie unserer eigenen Sicherheit dient. Aber bisher bin ich doch recht positiv, dass wir die Schwimmwesten für den Rest der Kreuzfahrt im Schrank lassen können. ;)

Nach dem Drill nutzten wir unsere Freizeit, um das Schiff zu erkunden und die Ausfahrt aus dem Kopenhagener Hafen zu beobachten. Nun haben wir Kurs auf Geiranger genommen – unser nördlichster Anlaufpunkt in Norwegen. Insgesamt liegt das Schiff sehr ruhig im Wasser, man hört zwar (hier in unserer leisen Kabine) ein entferntes Brummen und ein leises Rauschen der Klimaanlage, aber störend ist es nicht.

Costa Fortuna Kreuzfahrt

Danach ging es für ein paar Drinks an die Piano-Bar mit Livemusik, bevor wir dann beim Abendessen endlich die anderen Blogger kennenlernten. Nach einer gesprächigen Runde beim Essen setzten wir uns danach noch in der Piano-Bar zusammen und führten unsere rege Unterhaltung fort, tauschten Eindrücke und Gedanken zu Schiff und Reise aus.

Costa Fortuna Kreuzfahrt
Mittlerweile ist es nun nach 1, wir haben es endlich zurück in unsere Kabine geschafft (die zwischenzeitlich übrigens schon geputzt wurde! :o) und ich freue mich jetzt richtig auf den Schlaf. So müde wie ich bin sollte mir das Schiff da auch keinen Strich durch die Rechnung machen, aber mehr dazu morgen. ;)

#repost aus 2013

– Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Costa. Diesbezügliche Infos zu Transparenz und Ehrlichkeit findest du hier. -

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