Tag 5 auf der Costa Fortuna – Stavanger

Tag 5 unserer Kreuzfahrt auf der Costa Fortuna brachte uns nach Stavanger, welches die viertgrößte Stadt Norwegens ist. Wie auch bereits bei Bergen hatten wir aber nicht das Gefühl uns in einer Großstadt zu befinden, denn die Hafenumgebung mit den Sehenswürdigkeiten war sehr überschaubar.

Direkt nach dem Frühstück gingen wir – wie auch in Bergen – auf eigene Faust an Land, um uns umzusehen. Das war eine gute Entscheidung, denn die Sehenswürdigkeiten in Stavanger liegen alle recht nah beieinander, so dass man sie auch ohne Tourbus in der gegebenen Zeit gut erreichen kann.

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen
Das Highlight des Tages war auch unser erstes Ziel: Old Stavanger, eine kleine Siedlung von gut erhaltenen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, engen Straßen und vielen Blumen.

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen
Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen
Nach einem Spaziergang durch Old Stavanger gingen wir weiter zur zentralen Kirche, an die sich ein schöner Park mit vielen Tauben und Möwen anschloss:

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen

Typisch norwegisch: Blaubeeren.

Wir schlenderten ein wenig mehr durch die Straßen der Fußgängerzone, besuchten eine weitere Kirche und liefen dann auf dem Rückweg zur Costa Fortuna noch eine große Runde entlang der Hafenmole, bei der wir die Aussicht und das endlich einmal sonnige Wetter genossen.

Costa Fortuna Kreuzfahrt - Stavanger, Norwegen

Stavanger Street Art, Norwegen

Trotz der natürlich überall vorhandenen Touristen war die Atmosphäre in Stavanger sehr angenehm, irgendwie ruhig und entspannt und wirklich nicht so geschäftig wir wie es bei einer Großstadt erwartet hätten.

An diesem Tag war unser Stop wesentlich kürzer als an den Tagen zuvor, so dass wir bereits um 12.30 wieder auf dem Schiff sein mussten, um um 13 Uhr in Richtung Oslo abzulegen.

Blick von der Costa Fortuna zurück auf Stavanger

Blick von der Costa Fortuna zurück auf Stavanger

Entspannen auf dem privaten Balkon

Entspannen auf dem privaten Balkon

Von unserer Erkundung an Land hungrig stärkten wir uns beim Mittagessen am Grill im Selbstbedienungsrestaurant, denn dazu hatten wir bisher durch unsere täglichen Ausflüge noch nie die Gelegenheit gehabt. Aus verschiedenen Salaten und Rohkost, Soßen, Würstchen und Fleisch kann man sich am Grill selbst einen Burger oder Hot Dog zusammenstellen – individuell, sehr lecker, aber leider auch sehr reichhaltig. ;)

Anschließend begaben wir uns zu einer Infoveranstaltung über das Leben an Bord, bei der die deutsche Hostess des Schiffes uns Fotos und ein Video zeigte. Diese gewährten einen Einblick in die Technik des Schiffes (Schiffsschrauben, Ruder, Motoren,..), aber auch in die Struktur der Küchen, das Leben der Crew und viele andere Dinge. Besonders interessant war, dass das Personal aus über 40 Nationen kommt und über 15 unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, wobei jeder Mitarbeiter mindestens Englisch und/oder Italienisch können muss. Es wird 11 Stunden am Tag gearbeitet, und das 7 Tage die Woche für 4-9 Monate – ganz schön viel! Danach gibt es dann zwar auch 1-3 Monate Urlaub, aber ich glaube ein Job hier an Bord ist dennoch sehr, sehr anstrengend. Mir war vorher auch nicht bewusst, dass zu den Küchen an Bord auch eine Bäckerei gehört, in der sämtliches Brot und Gebäck für die Costa Fortuna jeden Tag frisch gebacken wird – bis zu 300kg am Tag!

Mit all diesen neuen Infos über Costa setzten wir uns an die Bar und nach ein paar Cocktails war es dann bereits Zeit für das Abendessen, das an diesem Tag unter dem Thema „Italien“ stand. Wenn möglich sollte man sich in den Farben der Tricolore kleiden und ich hatte durch Zufall tatsächlich ein grünes Kleid eingepackt, dass ich zum Abendessen anzog. Auch unsere Kellner waren natürlich passend gekleidet:

Costa Fortuna Kreuzfahrt

Plötzlich ging Musik an und die gesamte Kellnerschaft begann durch das Restaurant zu tanzen, forderte uns zum Walzer auf und zog mit einer Polonaise durch den Saal – was ein Chaos! Wir haben viel gelacht, mitgetanzt und natürlich fleißig für die tolle Tanzcrew der Kellner geklatscht. :)

Da es am kommenden Morgen bereits sehr früh in Oslo auf Tour gehen soll ging es heute dann ohne Absacker direkt auf die Kabine und ins Bett. Das Meer ist zum Glück die letzten Nächte sehr ruhig gewesen, so dass uns auch heute sicher wieder eine ruhige und entspannte Nacht bevorsteht.

#repost aus 2013

– Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Costa. Diesbezügliche Infos zu Transparenz und Ehrlichkeit findest du hier. -

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