Auf der Suche nach einem reisetauglichen Smartphone: IceFox Thunder

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Seit 4 Jahren renne ich nun bereits mit einem iPhone 4 durch die Gegend. Nein, ich bin kein Apple-Fangirl. Und ja, es ist seit 4 Jahren ein und das selbe Handy, selbst heute noch fast ohne Kratzer und Macken – ich scherze häufig, dass ich vermutlich den Titan-Prototyp des iPhone 4 erhalten habe, anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass es 4 Jahre inklusive vieler Stürze, Wasser und Dreck unbeschadet überlebt hat. Nun fängt es jedoch langsam aber sicher an von innen heraus den Geist aufzugeben – ein Tod, den vermutlich nur wenige Appleprodukte erleben, die meisten zerlegt es ja dann doch eher auf Fußböden oder bei anderen tollpatschigen Aktionen.

Schon längere Zeit bin ich daher nun auf der Suche nach einem Ersatz für mein gutes, altes iPhone. Eine lange Akkulaufzeit soll es haben, ein gutes Display und eine halbwegs anständige Kamera für Schnappschüsse. Und robust soll es sein, damit ich es auf meinen vielen Reisen unzimperlich mitnehmen kann. Immer wieder begann ich Smartphones zu recherchieren und brach dann nach kurzer Zeit wieder ab, weil ich von der Angebotsfülle einfach überwältigt war. Da kenn ich mich auch selbst gut genug: Solang das iPhone noch halbwegs funktioniert bin ich zu faul mich nach einem Ersatz umzusehen.

Zum Glück wurde mir diese Entscheidung dann abgenommen als recht überraschend das IceFox Thunder ins Haus flatterte: Nicht nur robust soll es sein, sondern gleich auch noch wasser- und staubdicht! Zudem ist es mit einer 8 Megapixel-Rückkamera ausgestattet und bietet nicht nur einer, sondern zwei SIM-Karten Platz (DualSIM) – perfekt auf Reisen, denn so kann ich weiter Anrufe und Nachrichten aus der Heimat erhalten, aber zeitgleich mit einer SIM-Karte des Reiselandes auch dort erreichbar sein und durch günstigere Tarife eine Menge Geld sparen.

Für ein Handy ist es aufgrund der stoßfesten Bauart auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig und so wurde auf Twitter direkt ein Vergleich zu Batmans Fahrzeug “Tumbler” gezogen, denn das sieht auch recht kantig und ungewohnt aus:

icefox

Lachen musste ich auch, als eine Freundin das IceFox Thunder wie folgt kommentiere: “Das sieht aus wie so ein Buschfunkgerät!” – So falsch lag sie mit dieser Aussage ja gar nicht. ;)

Im Vergleich zu meinem iPhone 4 ist das IceFox Thunder nicht nur schwerer, sondern auch größer und massiver – in meine Hosentaschen passt es definitiv nicht – und auch das Android Betriebssystem ist für mich, die nur Apples iOs kennt, gewöhnungsbedürftig, aber auch kein Weltuntergang. Momentan suche ich zwar häufig noch etwas länger, finde mich langsam aber sicher immer besser zurecht.

IceFox Thunder Apple iPhone Vergleich

Pluspunkte gibt es dafür, dass der Akku austauschbar ist – dass das beim iPhone nicht geht hat mich nämlich immer gestört. Zudem ist die Rückseite des IceFox Thunder nicht nur aufgesteckt, sondern festgeschraubt, damit sie auch unterwegs fest – und wasserdicht – sitzt. Ebenso sind die Öffnungen für Ladekabel- und Kopfhöreranschluss mit Verschlusskappen und Schrauben versehen, die das Gerät vor Wasser und Dreck schützen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es dafür, dass das IceFox Thunder am oberen Ende der Rückseite eine Befestigungsmöglichkeit bietet – so muss ich mir zum Beispiel beim Klettern und auf Booten keine Sorge mehr machen, dass sich mein Handy ungewollt verabschiedet.

IceFox Thunder Rückseite

Dass das Display bei solch einer robusten Konstruktion dann letzten Endes die Schwachstelle ist wird wohl jedem klar sein. Auf den ersten Blick hin macht es zwar einen sehr stabilen Eindruck, doch nachdem ich das Handy einmal nur “einfach so” ins Hauptfach meiner Handtasche geworfen habe sind nun zwei Kratzer auf dem Display zu sehen – wie soll das dann erst Outdoor sein?! Über die Kratzer ärgere ich mich wirklich total, denn lange ist das Handy nun wirklich noch nicht in meinem Besitz.

Fazit

Ansich macht das IceFox Thunder einen sehr robusten, stoßfesten Eindruck, doch da es bereits jetzt Kratzer auf dem Display hat frage ich mich, inwiefern es wirklich als Outdoor-Smartphone geeignet ist – gerade auf Reisen und in der Natur ist so ein Smartphone unter Umständen ja noch ganz anderen Einflüssen und Gewalten ausgesetzt als in der Hand- oder Hosentasche!

Für den Alltag mir das IceFox Thunder definitiv zu klobig und zu schwer,  insofern ist es auch nicht wirklich ein Ersatz für mein iPhone. Auf Reisen wird es aber dennoch zum Einsatz kommen – insbesondere, da es wasserdicht ist und im Großen und Ganzen dann doch noch wesentlich besser geschützt als andere Smartphones.

- Dieser Post enthält werbende Inhalte. Diesbezügliche Infos zu Transparenz und Ehrlichkeit findest du hier. –
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